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Chronisch persistierende Mikroorganismen - ohne unser Wissen rauben sie unsere Gesundheit

Seit Jahrtausenden gehörte es zum täglichen Überlebenskampf des Menschen, sich gegenüber Viren, Pilzen und Bakterien zu behaupten. Der Ausgang dieses täglichen Kampfes entschied über Leben und Tod. Da unser Leben und Überleben seit vielen Generationen direkt von einer guten Funktionalität der Immunabwehr abhängt kann man vielleicht ermessen, wie außergewöhnlich wichtig auch heute noch dieses Organsystem für unser Leben und unsere Gesundheit ist.

Das menschliche Immunsystem funktioniert grob gegliedert auf drei wichtigen Hauptebenen:

1. Das archaische Immunsystem als ältestes Abwehrsystem, mit dessen Hilfe sich die normalen Körperzellen gegenüber Eindringlingen mit Hilf von NO-Verbindungen schützen.2

2. Das zelluläre Abwehrsystem, welches aus speziell ausgebildeten Kampfzellen besteht, die im „Nahkampf” gegen Mikroorganismen vorgehen

3. Das humorale Abwehrsystem, welches in der Lage ist Antikörper zu produzieren, die exakt auf die Oberflächeneigenschaften von körperfremden Organismen abgestimmt sind, um dort anzudocken und deren Zerstörung in Gang zu setzen.

Durch Seuchen wurden in der Vergangenheit nicht nur große Teile der Menschheit dezimiert, sondern es wurde auch der Ausgang von Kriegen und der Verlauf von Landesgrenzen stärker von Epidemien kleinster Mikroorganismen beeinflusst als durch viele andere kulturelle und politische Faktoren. Diese allerkleinsten, für das bloße Auge nicht sichtbare Mikroorganismen haben die Geschichte der Menschheit gepägt, und sie steuern unser Leben auch heute noch.

Im heutigen Zeitalter der Antibiotika sind wir vorschnell geneigt, zu denken, wir hätten auch die Problematik der Infektionskrankheiten mit Hilfe unserer technischen Errungenschaften in den Griff bekommen. Tatsächlich ist die Sterblichkeitsrate aufgrund akuter Infekte tatsächlich erheblich gesunken. Demgegenüber hat ein infektiöser Krieg ganz anderer Art in unseren Körpern erheblich zugenommen, ohne dass wir es bewusst erkannt hätten.

Das heutige Problem mit Mikroorganismen ist vorwiegend chronischer Art, es handelt sich eher um einen Grabenkampf, der ganz leise und unbemerkt beginnt und zunehmend die Kräfte auslaugt, so dass Betroffene davon ausgehen, es komme von der stressigen Lebensweise, durch Überlastung oder auch durch das Lebensalter mit seinen Beschwerlichkeiten, während die Hauptursache unbemerkte Dauerinfektionen sind, welche durch persistierende Mikroorganismen verursacht werden.

An meine verschiedenen Beobachtungen, die ich im Verlauf der letzten Jahre in meiner Praxis gemacht habe, möchte ich Sie kurz teilhaben lassen, damit Sie auf diese Weise plastischer nachvollziehen können, wie ich zu diesem Schluss gekommen bin. Einer der ersten Entdeckungen, die mich aufmerksam machten und zum Nachdenken brachte war ein Fall, in der eine Nervenentzündung in der rechten Schulter nach ca. dreiwöchigem Verlauf langsam am Abheilen war, als sich das Erkrankungsbild durch familiären Stress zu wandeln begann: die Schmerzen nahmen zu und genau in diesem Bereich zeigte sich zusätzlich auf der Haut eine „neu beginnende” Gürtelrose. Den meisten wird bekannt sein, dass der Herpes zoster Virus der gleicher Erreger ist, der in der Kindheit als Erstkontakt die Windpocken entstehen lässt. Nach ungefähr einer Woche kann das kindliche Immunsystem die Viren „besiegen” und die Krankheit ist „ausgeheilt”. Weil es dem Herpes zoster Virus jedoch gelingt, sich im Nervensystem des Menschen zurückzuziehen und den Angriffen des Immunsystems auszuweichen, kann er dort viele Jahrzehnte „überleben”. Zu geeignetem Anlass ist er in der Lage sich zu reaktivieren und löst meist dann, wenn der mittlerweile erwachsene Mensch stärker gestresst und das Immunsystem geschwächt ist, bekannterweise die Gürtelrose aus.

Weil ich tagtäglich Schmerzzustände zu behandeln habe, stellte ich mir die Frage, ob diese hartnäckige „Nervenentzündung”, welche ganz offensichtlich durch eine unerkannt aufflackernde Zosterinfektion hervorgerufen wurde nur einen Einzelfall darstellt, sondern ein häufiges und alltägliches Geschehen? Wenn die aufflackernden lokalen Virusinfekte als Ursache für Rückenscherzen und Migräne in Frage kommen, lässt sich auch erklären, warum ein kalter Luftzug eine hartnäckige Nervenentzündung verursachen kann.

Durch eine Unterkühlung wird ein Prozess in Gang gesetzt, der es aufgrund der lokal geschwächten Abwehrkraft den Viren ermöglicht, ihre Aktivität zu vermehren und eine Invasion zu beginnen, welche erst nach Tagen wieder durch das Immunsystem zurückgedrängt werden kann.

Zu dieser Zeit beschloss ich ein alternatives Präparat zu testen, dem man zuschrieb es könne Viren abtöten. Wie so oft teste ich unkonventionelle Therapien, die für meine Patienen hilfreich sein könnten, erst einmal an mir selbst um zu prüfen und zu sortieren, welche Therapien wirklich wertvoll und empfehlenswert sind. Ich war ganz überrascht, dass an meinem eigenen Körper Veränderungen auftraten, mit denen ich nicht gerechnet hatte: für etwa acht Stunden verschwanden meine Schmerzen an der linken Achillessehne, nachdem ich jene Trofen eingenommen hatte. Und dies geschah ganz zuverlässig und reproduzierbar jeweils nach der Einnahme dieses naturheilkundlichen Antibiotikums. Als ich die Dosis erhöhte, verschwand nicht nur der Schmerz am Fuß, sondern auch langwierige Bronchialreizungen dauerhaft!

Als ich in einem medizinischen Artikel las, dass auffällige Entzündungen der Gliazellen im Gehirn von jungen Männern gefunden wurden, die zuvor Selbstmord verübt hatten, stellte sich für mich die Frage, ob hier nicht auch Viren aus der Herpesgruppe für diese Entzündungen verantwortlich sein könnten?

Nach meinen Beobachtungen können erregerbedingte Reizzustände in folgenden Organsystemen ursächlich und wirkungsvoll behandelt werden:

  • Gehirn (Depressionen, Angst, Panik, ADS/ADHS)
  • Hypophyse
  • Schilddrüse (Hypothyreose und Hyperthyreose sowie Hashimoto Thyreoiditis)
  • Hormonstörungen aller Art
  • Darm
  • Muskel-, Nerven- und Gelenkschschmerzen

Neben der Ozon- und Photonentherapie, welche vom Therapeuten durchgeführt werden, kann die antimikrobielle Therapie in der Biologischen Medizin als Behandlung von zuhause aus besonders weiterhelfen.