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Nur durch eine Behandlung der Ursachen ist chronische Müdigkeit und Erschöpfung in den Griff zu bekommen

Extreme Müdigkeit und Erschöpfung gehören zu den Symptomen, unter denen nicht nur ältere, sondern auch viele jüngere Menschen leiden. Was tun bei Müdigkeit? Die Ursachen sind ausgesprochen vielfältig und damit auch die Therapieansätze.

Ursachen für Erschöpfung und Müdigkeit testen

Wie stark ist mein Immunsystem?

Eine erste Orientierung bieten tageszeitabhängige Schwankungen der Abgeschlagenheit und Faktoren, die die Müdigkeit verstärken.

Eine anhaltende Müdigkeit, die sich durch Ruhe nicht bessert und sich bei kleinen Anstrengungen deutlich verschlechtert sind Anzeichen eines Chronic-Fatigue-Syndrom (CFS). Typischerweise gehören auch Muskelschmerzen und emotionalen Veränderungen, welche die Lebensqualität extrem einschränken, dazu. Korrekterweise sollte die Bezeichnung Myalgische Enzephalomyelitis (ME) verwendet werden, weil diese Formulierung einer Tendenz zur Verharmlosung der Erschöpfung duch konservative medizinische Kreise entgegenwirkt.

Das CFS/ME zeichnet sich durch eine lähmende Müdigkeit, ungewöhnliche Erschöpfbarkeit (geistig und körperlich) sowie durch eine spezifische Kombination weiterer Symptome aus. Dazu gehören unter anderem

  • nicht erholsamer Schlaf und
  • Konzentrationsstörungen sowie
  • Kopfschmerzen,
  • Halsschmerzen,
  • Gelenk- und
  • Muskelschmerzen, geschwollene Lymphknoten und eine
  • anhaltende Verschlechterung des Zustands nach Anstrengungen.

Chronische Müdigkeit bei Schilddrüsenunterfunktion

Eine bleierne Müdigkeit, die den ganzen Tag anhält lässt zuerst an eine Schilddrüsenunterfunktion denken, vor allem dann, wenn es dem Patienten morgens am schlechtesten geht und kleine Pausen die Müdigkeit eher verstärken. Eine isolierte Bestimmung des TSH-Wertes ohne Messung von fT3 und fT4 ist unzureichend. Auch wenn der TSH-Wert noch im Normbereich liegen sollte, können Symptome wie Müdigkeit, Konzentrationsstörung, Gelenkbeschwerden oder Gewichtszunahme bestehen.

Leberbelastung und Leaky Gut Syndrom

Tritt Müdigkeit gehäuft nach den Mahlzeiten auf, ist eine Vitalitätsstörung der Verdauungsorgane mit Autointoxikationdurch Gärungs- und Fäulnisprozessen abzuklären, ebenso Nahrungsmittelunverträglichkeiten mit chronisch aktiver Inflammation der Magen-Darm-Schleimhaut.

Vitamin- und Eisenmangel

Die Eisenvorräte im Körper können erschöpft sein, ohne dass dies an Veränderungen im Blutbild für den Arzt erkennbar wäre. Hier gibt eine Untersuchung des Ferritin-Wertes im Blut Aufschluss. Obwohl Werte über 25 im Normbereich liegen, treten bereits unterhalb 50 entsprechende Eisenmangel-Symptome auf.

Abgeschlagenheit durch Störungen der Hormon-Balance

Erschöpfung am Mittag, mit Erholung nach Pausen weisen auf eine Schwäche der Nebennierenrinde hin, vor allem dann, wenn Patienten berichten, dass es ihnen deutlich besser geht, wenn Stress vermieden werden kann.

Allgemeine Erschöpfung ohne ausgeprägte Tagesrhythmik kann auf einen Mangel verschiedener körpereigener Botenstoffe wie der Dopaminmangel (Neurotransmitter des Gehirns) hinweisen. Körperliche Leistungsminderung und mangelnde Motivationsfähigkeit ist ein typisches Symptom für Testosteronmangel beim Mann und Östrogenmangel bei der Frau, während Serotoninmangel, Melatonin- und Progesteronmangel die Schlafqualität beeinträchtigen. Auch emotionale Unausgeglichenheit und Leistungsminderung sind hier typisch.

Erkrankung der “Zellkraftwerke”

Eine sehr häufige Ursache für dauerhafte Müdigkeit bei jungen wie älteren Patienten kann ein Mangel an Vitalstoffen sein. Nicht immer ist es erforderlich, ein aufwendiges Nährstoffprofil labordiagnostisch bestimmen zu lassen. Aufschluss kann eine einfache Blutuntersuchung zur Messung der Mitochondrienfunktion

geben. Zugleich gibt die M2pk-Untersuchung Aufschluss darüber, ob risikoreiche Rahmenbedingung für eine Krebsentstehung vorliegen. Nicht zu vergessen: Auch Krebs kann sich bereits in den Anfangsstadien durch eine abnormale Müdigkeit bemerkbar machen.

Was hilft bei Müdigkeit?

Entsprechend der betroffenen Organsysteme und der Ursache (siehe oben) ist eine differenzierte Therapie erforderlich. Einer breiten Streuung von Behandlungen nach dem Gießkannenprinzip in Form von “Aufbautherapien” und “Aufbauinfusionen” ist mäßiger Erfolg beschieden.

Stellen sich in der bioelektrischen Funktionsdiagnostik Störungen verschiedener Organe wie Leber, Lymphe oder Darm dar, empfiehlt sich unter anderem eine zeitlich begrenzte Auslassdiät (Ausschaltung von Störfaktoren) von fünf bis zehn Tagen Dauer oder eine Milieu-Therapie mit Darmsanierung.

Falls der Organismus durch den Einfluss chronischer persistierender Mikroorganismen beeinträchtigt wird, lässt sich die chronische Müdigikeit bekämfen durch eine zielgerichtete Immunmodulation. Besonders vielversprechend haben sich die pulsierende Photonentherapieund Vitalfeldtherapie sowie UVB- und Ozontherapie erwiesen.

Patienten, die an einer starken und dauerhaften Erschöpfung leiden, empfehle ich ein einfaches Konzept, welches auch Zuhause durchgeführt werden kann. Dabei werden verschiedene Mechanismen angewandt und synergistisch verstärkt: Sanierung des Darmes, Stärkung des Immunstems, Verbesserung der Vitalstoffzufuhr, Entgiftung des Körpers und Zurückdrängen chronisch subakuter Infekte. Weitere Infos unter intermittierendes Fasten.